Mini-Projektoren mit LED statt Lampe
Projektoren sollen nach Vorstellungen der Hersteller nicht mehr nur fix installiert in Konferenzräumen, sondern auch unterwegs für beeindruckende Bilder sorgen.
Als erstes schickt Toshiba in der neuen Kategorie der Mini-Projektoren seinen ersten LED-Projektor ins Rennen. Das Leichtgewicht bringt 565 Gramm [abnehmbarer Akku nochmal 250 Gramm] auf die Waage und misst 136 x 39 x 100 Millimeter.
Über einen DMD-Chip [Digital Mirror Device] wird das Bild mit einer Diagonale von einem Meter an die Wand geworfen. Ein mit verschiedenfarbigen Leuchtdioden bestücktes Panel dient als Lichtquelle und sorgt zugleich für die Farbgebung.
Diese sollen im Vergleich mit herkömmlichen DLP-Projektoren [Digital Light Processing] ein größeres Spektrum bieten und realistischer wirken.
Details bei Toshiba [pdf]Ab Jahresende für 1.000 Euro
Das Bild weist eine Helligkeit von 300 Lux bei einer Auflösung von 800 x 600 Pixel und einem Kontrastverhältnis von 1.500:1 auf.
Durch die energieschonenden LEDs soll eine Akkuladung für zwei Stunden Betrieb reichen, das Gerät startet dank der LEDs binnen zwei Sekunden. Die Lebensdauer der Lämpchen liegt laut Toshiba bei 10.000 Stunden.
Wegen dem geringen Stromverbrauch ist auch keine aufwendige Belüftung nötig, ein kleiner Lüfter am Netzteil reicht aus. Somit ist das Betriebsgeräusch sehr gering.
Das Gerät wird Ende 2005 für 1.000 Euro in den Handel kommen. Im Preis inbegriffen ist eine zusammenlegbare Leinwand. Auch Epson und Mitsubishi haben LED-Projektoren angekündigt.
