Zahnpasta für den Datenträger
Die Praktiker von "Computerbild" sind wieder zu einem ihrer "Down-to-Earth-Tests" geschritten. Diesmal nahm man sich der eher selten diskutierten Frage an: "Wie gut sind Poliersets für CDs?"
Antwort: "Nicht gut"
Zerkratzte Scheiben waren häufig auch nach einem Reparaturversuch nicht lesbarer. In einigen Fällen sei der Zustand der Datenträger nach der Reparatur sogar schlechter gewesen als vorher. Selbst die beiden besten Reparatur-Sets erreichten nur ein "Befriedigend".
Beim Reparieren wird die äußere Plastik-Schutzschicht der CDs oder DVDs geschliffen. Dadurch sollen Kratzer so weit geglättet werden, dass der Laser wieder liest.
Da Autopolituren und sogar Zahnpasten ähnliche Aufgaben erfüllen, prüfte "Computerbild" auch solche Hausmittel. Zumindest bei selbst gebrannten CDs und DVDs sei dabei die Politur kaum schlechter gewesen als das beste Reparaturset im Test.
OTS-Prosa vom Feinsten
Neben der anstrengenden Testerei kommen die Kollegen von
"Computerbild" auch dazu, OTS-Prosa vom Feinsten abzulassen. Neulich
gelang sogar der Nachweis, dass MP3-Dateien tatsächlich vom Netz auf
die Festplatte kopiert werden können, auch die anschließende
Übertragung der MP3s per Kabel, Infrarot oder sogar Bluetooth aufs
Handy konnte "problemlos" absolviert werden.
Raubkopierer klauen Klingeltöne
