Gericht gibt Microsoft-Mitarbeiter frei
Der wochenlange Streit über einen hochrangigen Ex-Microsoft-Mitarbeiter hat nun vorläufig ein Ende gefunden.
Kai-Fu Lee darf von Microsoft zu Google wechseln und dort das Forschungs- und Entwicklungscenter in China leiten. Er darf allerdings keine Mitarbeiter von Microsoft abwerben.
Gleichzeitig kam Richter Steven Gonzalez zum Schluss, der frühere MS-Vizepräsident Lee habe seinen früheren Arbeitgeber hinters Licht geführt und Vorteile aus seinem Wissen um Interna gehabt.
Dieser Teil des Urteils könnte wiederum Microsoft helfen, wenn das Unternehmen Lee wegen des Vertragsbruchs klagt.
Lee sind die Hände gebunden
Lee darf nun bei Google in China anfangen - er darf bei seiner
Arbeit aber keine Informationen verwenden, die er bei Microsoft
erhalten hat. "Dr. Lee wird der höchstbezahlte
Human-Resources-Manager aller Zeiten sein", meint Tom Burt,
Vizepräsident von Microsoft. "Er darf seinen Mitarbeitern nicht
erklären, was sie tun sollen, er kann sie nicht führen, nicht
managen."
Schlammschlacht um abtrünnigen MitarbeiterGoogle akzeptiert Auflagen
Google hat die Auflagen des Gerichts akzeptiert. Das Verbot der Verwendung von vertraulichen MS-Informationen bezieht sich nicht nur auf Suchtechnologien, sondern auch auf Sprachverarbeitung und -erkennung. Lee hatte bei Microsoft in allen drei Bereichen gearbeitet.
