14.09.2005

TEIL ZWEI

Gericht gibt Microsoft-Mitarbeiter frei

Der wochenlange Streit über einen hochrangigen Ex-Microsoft-Mitarbeiter hat nun vorläufig ein Ende gefunden.

Kai-Fu Lee darf von Microsoft zu Google wechseln und dort das Forschungs- und Entwicklungscenter in China leiten. Er darf allerdings keine Mitarbeiter von Microsoft abwerben.

Gleichzeitig kam Richter Steven Gonzalez zum Schluss, der frühere MS-Vizepräsident Lee habe seinen früheren Arbeitgeber hinters Licht geführt und Vorteile aus seinem Wissen um Interna gehabt.

Dieser Teil des Urteils könnte wiederum Microsoft helfen, wenn das Unternehmen Lee wegen des Vertragsbruchs klagt.

Google akzeptiert Auflagen

Google hat die Auflagen des Gerichts akzeptiert. Das Verbot der Verwendung von vertraulichen MS-Informationen bezieht sich nicht nur auf Suchtechnologien, sondern auch auf Sprachverarbeitung und -erkennung. Lee hatte bei Microsoft in allen drei Bereichen gearbeitet.