Rahmenbedingungen für VoIP fixiert
Die deutsche Bundesnetzagentur will für Anbieter von Internet-telefonie [VoIP] derzeit kein umfassendes Regelwerk erlassen. Es sei noch nicht absehbar, inwieweit sich bestehende Geschäftsmodelle als nachhaltig existenzfähig erweisen, teilte die Behörde am Freitag mit.
Mit der Veröffentlichung von Eckpunkten wurden aber erste Rahmenbedingungen für die Behandlung von VoIP-Diensten festgelegt.
Danach können VoIP-Anbieter künftig eigene Rufnummern beantragen, auch wenn sie selbst keinen Anschluss anbieten. Klargestellt wurde weiters, dass Ortsnetzrufnummern technologieneutral für VoIP-Dienste genutzt werden könnten.
"Wir wollen die schon vorhandenen Entwicklungen fördern, indem wir allen Marktteilnehmern klare Rahmenbedingungen bei Zweifelsfragen geben", erklärte der Präsident der Behörde, Matthias Kurth.
Bis Mitte 2005 stellten nach weiteren Angaben der Bundesnetzagentur knapp 40 Unternehmen VoIP-Dienste für den Massenmarkt bereit. Ein Jahr zuvor seien es nur einige wenige gewesen. Mit dieser Entwicklung werde der Wettbewerb weitere positive Impulse erhalten.
VoIP-Leitungen sollen gekappt werden
