Neue Chip-Plattform für Videofunktionen
Die "DaVinci"-Plattform soll so die Entwicklungszeit neuer Geräte wie Set-Top-Boxen, mobilen Mediaplayern, Digicams und anderen Unterhaltungsgeräten deutlich reduzieren.
In Digitalkameras kann damit die automatische Farbkorrektur und Weißabgleich zugeschaltet werden, zudem ist die Echtzeitkodierung für Videokonferenzen möglich.
Damit soll etwa die Integration von Video-Chat-Funktionen in Set-Top-Boxen erleichtert werden. Aber der Einsatz in einem Video-Sicherheitssystem soll möglich sein. Zudem wurde der Stromverbrauch reduziert, so TI.
Die ersten Produkte samt Software sollen bis Ende 2005 zur Verfügung stehen.
Bisher seien fünf bis acht Chips für all die bei DaVinci vereinten Funktionen nötig gewesen, so TI. Der Chip basiert auf TIs leistungsstarkem C64x Digital Signal Processor [DSP] und einem ARM-Prozessor.
Neuer Chip für BillighandysTI hebt Umsatzprognose an
TI will mit DaVinci seinen Anteil auf dem Markt für Videokomponenten auf das Niveau des Handysegments heben, wo rund 50 Prozent aller verkauften Handys TI-Chips enthalten.
Zudem hat der Hersteller am Donnerstag seine Gewinnprognose für das laufende Quartal angehoben.
Das Unternehmen geht für das dritte Quartal nun von Umsätzen zwischen 3,48 Milliarden und 3,62 Milliarden Dollar aus. Der Gewinn soll der neuen Prognose zufolge zwischen 36 und 38 Cent pro Aktie liegen.
Im Juli war Texas Instruments noch von einem Gewinn zwischen 31 und 35 Cent ausgegangen. Den wahrscheinlichen Umsatz hatte das Unternehmen auf 3,29 bis 3,56 Milliarden Dollar beziffert.
