Weblogs aus dem Krisengebiet
Nach der Flutkatastrophe im Süden der USA berichten Augenzeugen und Betroffene online über die Situation im Krisengebiet.
In Weblogs schildern sie ihre Erfahrungen und Gedanken. In IT-Kreisen minutiös verfolgt wird der Blog eines IT-Managers, der mit seinem kleinen Notfallteam versuchte, die Internet-Anbindung von New Orleans aufrechtzuerhalten.
Das ist ihm auch gelungen, nachdem auf dem Höhepunkt der Katastrophe alle Backup-Leitungen bis auf eine ausgefallen waren.
Auch Bürger quer durch alle anderen Berufsstände bloggen live aus New Orleans.
"Vor genau einer Woche habe ich meinen Autotank für 2,40 US-Dollar pro Gallone gefüllt. Heute kostet das Benzin mehr als drei Dollar pro Gallone, wenn man welches bekommt."
Weblog von Craig Giesecke"Die Regierung wusste, dass New Orleans in die Katastrophe geraten könnte. Anstatt der Stadt jetzt halbherzig zu helfen, hätte man bessere Vorkehrungen treffen sollen."
Weblog von Michele Campbell"Hier ist es wie in einem Kriegsgebiet. Wir haben immer noch keinen Strom. In den Straßen wird geschossen und geplündert. Es gibt kein Benzin, keine Hotelzimmer und keine Mietwagen. Ich habe Angst, mein Haus zu verlassen."
Weblog von Wayne Roberts
