Google als Moloch betrachtet
Am Dienstag q/talk im Wiener MuseumsQuartier
Was bisher an Literatur über das Phänomen Google erschienen ist, lässt sich in zwei Kategorien fassen.
Die überwiegende Mehrzahl davon sind "How-to's", Anleitungen für die einzelnen Google-Services vor allem für Unternehmen mit starkem Internet-Bezug.
Die Elogen, der Untertitel
Die zweite Kategorie sind mehr oder weniger unverholene Elogen auf die Genialität der Google-Grüder und die Brillanz ihrer Geschäftsidee wie zuletzt "The Google Story" von David Vise und Mark Malseed.
Der Untertitel "Inside the Hottest Business, Media, and Technology Success of Our Time" sagt eigentlich schon alles über den Zugang der Autoren zu ihrem Thema aus.
Der Moloch
Gerald Reischls neuestes Buch gehört in keine dieser beiden Kategorien. Es heißt schlicht "Die Google-Falle" und porträtiert das weltgrößte Unternehmen für suchebezogene Werbung als großen Datenfresser und menschenfeindlichen Moloch.
Der Autor referiert am Dienstag um 20.00 Uhr, Einlass ab 19.00, im MQ Wien, Electric Avenue, quartier21, Raum D.
