01.09.2005

BIS 7. 9.

IFA setzt auf die digitale Revolution

Für das Publikum öffnet die weltweit größte Messe für Consumer Electronics [CE] am Freitag ihre Pforten. Insgesamt werden bis zum 7. September 1.189 Aussteller aus 40 Ländern ihre Neuheiten präsentieren. Das sind mehr als je zuvor.

Im Mittelpunkt der Funkausstellung stehen das hochauflösende Fernsehen [HDTV], LCD- und Plasma-Flachbildschirme, MP3-Player und Digitalkameras. Die wichtigsten Schlagworte lauten Digitalisierung, neue Display-Technologien und Konvergenz.

Zu den nach Standfläche größten Ausstellern zählen die ARD, Telekom, LG Electronics, Panasonic, Samsung, Sony und Philips. Der weltgrößte Chiphersteller Intel hat sich eine komplette Ausstellungshalle gesichert.

Digitalisierung und drahtlose Neuheiten

Die digitale Technik dominiert endgültig den Markt für Unterhaltungselektronik. Der Umsatz mit digitalen Geräten werde in diesem Jahr in Deutschland um 23 Prozent auf 8,3 Milliarden Euro steigen, berichtete der Branchenverband BITKOM.

Die Erlöse mit analogen Geräten gehen dagegen um 17 Prozent auf 3,3 Milliarden Euro zurück.

Und anstatt die Geräte mühsam zu verkabeln zu müssen, kommunizieren DVD-Player, Fernseher und Festplattenrekorder einfach über WLAN miteinander.

Dabei gewinnt der PC laut der Studie "Trends der IFA 2005", die das Magazin "stern" veröffentlichte, auch im Wohnzimmer immer mehr an Akzeptanz: Rund vier Millionen der insgesamt 31,6 Millionen Computerbesitzer in Deutschland spielen Musikdateien vom Rechner über ihre HiFi-Anlage ab PC auf dem Fernseher.

280.000 Besucher erwartet

Die Veranstalter der Funkausstellung erwarten heuer rund 280.000 Besucher, die sich auf der Funkausstellung über die technischen Innovationen informieren werden.

Wenn unzählige Geräte und Scheinwerfer bei der Messe angeschaltet werden, startet auch ein gigantischer Stromverbrauch. An den sechs Messetagen werden schätzungsweise 2,5 Millionen Kilowattstunden Strom verbraucht.

Für einen perfekten Sound der tausenden von Musikanlangen und für scharfe Fernsehbilder werden in den Messehallen und auf den Freiflächen 1.500 Kilometer Kabel verlegt.