30.08.2005

KEHRTWENDE?

Apple verlängert Deal für PowerPC-Chips

Apple hat mit seiner Entscheidung, seine Macintosh-Computer künftig mit Prozessoren von Intel auszustatten, für viel Aufregung gesorgt. Apple-Chef Steve Jobs hatte im Juni angekündigt, bereits ab 2006 die ersten Macs mit Intel-Chips auszuliefern, bis 2007 sollte der Wechsel komplett vollzogen sein.

Dieser Umstieg könnte jetzt doch nicht so bald stattfinden, wie manche befürchtet und andere gehofft hatten: Apple hat nämlich vergangene Woche mit dem Chiphersteller Freescale einen Liefervertrag für PowerPC-Prozessoren abgeschlossen, der bis 2008 läuft.

Das belegt auch ein der US-Börsenaufsicht SEC vorgelegtes Dokument.

Was hat das zu bedeuten?

Diese Übereinkunft lässt einige Spekulationen aufkommen: Zum einen könnte Apple seine Intel-Pläne nun doch wieder fallen gelassen haben, was jedoch am unwahrscheinlichsten klingt.

Zum anderen könnte sich das Unternehmen einfach mehr Zeit für den geplanten Umstieg nehmen und auch aus Gründen der Gewährleistung weiter auf Freescale setzen.

Eine dritte Möglichkeit wäre, dass Apple für den Fall, dass sich die Intel-Macs bei der Käuferschaft nicht bewähren, auf Nummer sicher gehen will.