Erste Beta von WinFS für Entwickler
Gänzlich unerwartet hat Softwarehersteller Microsoft am Montag den Abonnenten seines Entwickler-Netzwerk-Service eine erste Testversion von WinFS [Windows Future Storage] zur Verfügung gestellt. Ein erster Ausblick auf den Code des neuen Dateisystems war eigentlich erst für Jahresende angekündigt gewesen.
Die Software, die künftig FAT32 und NTFS ablösen wird, soll Informationen auf Desktop-PCs und in gesamten Netzwerken leichter durchsuchbar machen.
Laut Herstellerangaben soll WinFS die Lücke zwischen Dateisystemen und Datenbanken schließen und eine ausgereifte Programmier-Plattform für strukturierte, semi-strukturierte und unstrukturierte Daten bieten.
WinFS wurde ursprünglich als Schlüsselfunktion des Windows-XP-Nachfolgers "Vista" gehandelt. Ende 2004 gab Microsoft jedoch bekannt, dass das System separat veröffentlicht wird, um den Veröffentlichungstermin von Vista nicht zu gefährden.
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