Wählämter kehren ins Netz zurück
Nach der Wiederherstellung der beiden ausgefallenen Standleitungen nach Vorarlberg am Dienstagvormittag ist die Telekom Austria nun dabei, die lokalen Wählämter in den betroffenen Gebieten wieder ans Netz zu bringen.
Die Vermittlungsstellen Ischgl und Galtür sind seit Donnerstagabend wieder in Betrieb. Für See im Paznaun und Kappl wird derzeit mit Unterstützung des Bundesheeres eine Richtfunkstrecke über den Krahberg gebaut. Das schlechte Wetter verhinderte bis jetzt einen notwendigen Hubschraubereinsatz. Parallel dazu wird ein Provisorium über den Landweg nach See gebaut, es kann voraussichtlich Samstag in Betrieb gehen.
Für Gargellen wurde ein Richtfunkprovisorium aufgebaut, das Freitagnachmittag in Betrieb gehen soll.
Ein 2003 geründetes Labor der Christian-Doppler-Gesellschaft soll Überschwemmungen durch Einsatz von Satelliten zur Erhebung des Bodenzustands besser vorhersagbar machen. Damit sind genauere Vorhersagen von Hochwasser möglich.
Hochwasservorhersage mit SatellitendatenGroße Schäden an den Ortskabeln
Im gesamten Katastrophengebiet in Tirol und Vorarlberg seien große Schäden an den Ortskabeln aufgetreten, durch Fremdeinwirkung wie Hangrutsche könne es immer wieder zu neuen Ausfällen in den Ortsgebieten kommen heißt es von der Telekom.
Alle verfügbaren personellen, materiellen und logistischen Ressourcen wurden aus ganz Österreich nach Tirol und Vorarlberg verlagert.
Für alle Informationen über die Hochwasserschäden steht die Hotline 0800 100 100 rund um die Uhr kostenlos zur Verfügung.
