Rekordschaden durch Software-Piraten
In Stuttgart wurde ein schwerer Fall von Softwarepiraterie aufgedeckt. Ein 46-jähriger Computerexperte wird verdächtigt, Software unerlaubt kopiert und im Internet verkauft zu haben.
Die Programme seien für einen Bruchteil der üblichen Lizenzkosten auf dem Softwarepirateriemarkt vertrieben worden. Da die Lizenz einer solchen Software einen Wert von ca. einer Million Euro hat, geht die französische Herstellerfirma von einem Schaden von 360 Millionen Euro aus.
Aus Ex-Firma entwendet
Der Mann war bis Anfang 2003 bei einer Stuttgarter Computerfirma
beschäftigt und hatte dabei Zugriff auf deren Server. Nach einem
Jobwechsel soll er weiter ohne Berechtigung auf den Server des
Unternehmens zugegriffen und dabei illegal Software-Kopien
durchgeführt haben.
Stuttgarter PolizeimeldungAuf freiem Fuß angezeigt
Die Polizei konnte in der Wohnung des Mannes umfangreiches Beweismaterial sicherstellen. Auf Grund des fehlenden "dringenden Tatverdachts" des Verkaufs wurde der 46-Jährige wieder auf freien Fuß gesetzt.
