Handy-Weitwurf-WM startet diese Woche
Österreichs Elite im Handy-Weitwurf will sich kommendes Wochenende für die im Vorjahr erlittene Niederlage bei der Weltmeisterschaft im ostfinnischen Savonlinna revanchieren.
Obwohl Österreich 2004 mit drei Teilnehmern - dem zahlenmäßig größten ausländischen Team - vertreten war, reichte es gerade für einen 22. Rang durch den Vorarlberger Wolfgang Kitzmüller.
Seinen beiden Teamkollegen Michael Kaden und Michael "Big Mike" Klemsch erging es vergangenes Jahr noch schlechter. Klemsch erzielte als Einziger eine negativen Weite, das bedeutete den 54. und letzten Platz in der Wertung. Laut der Federation of Austrian Mobilepohne Athletics [FAMA] war Sabotage - vermutlich eingeölte Wurfhandys - der Grund für die Schlappe vom Vorjahr.
Diesmal schaffte Klemsch aus Wien im Training jedoch angeblich 82 Meter und rechnet sich damit sogar Titelchancen aus: 2004 siegte der Finne Ville Piippo mit 82,55 m. Als zweiter Österreicher reist heuer der heimische Vizemeister Robert Danninger aus Linz nach Finnland.
Der WM-Zeitplan
