21.08.2005

STUDIE

Deutsche halten SMS für entbehrlich

Auch im Zeitalter von SMS und E-Mail hält die Mehrheit der Deutschen angeblich dem Telefon und dem Brief die Treue.

Wie eine repräsentative polis-Umfrage ergab, wollen 79 Prozent der Deutschen laut eigenem Bekunden nicht auf das Telefonieren verzichten und 63 Prozent halten es für unvorstellbar, keine Briefe mehr zu schreiben.

Leichter fiele ihnen hingegen ein Verzicht auf elektronische Post: 62 Prozent halten E-Mails für entbehrlich. Sogar 76 Prozent könnten auf SMS verzichten.

Dabei gibt es deutliche Unterschiede zwischen Jugendlichen und älteren Handynutzern: Während bei den 55-Jährigen neun von zehn Menschen SMS für entbehrlich halten, sind es bei den 14- bis 19-Jährigen weniger als die Hälfte [44 Prozent].

Hälfte der Jungen kann ohne Briefe leben

Die E-Mail-Anhänger verteilen sich ebenfalls unterschiedlich unter den Generationen. Bei den Befragten unter 35 Jahren kann nach eigenem Bekunden jeder zweite nicht auf E-Mails verzichten, bei den über 55-Jährigen ist es nur jeder Vierte.

Eine deutliche Mehrheit möchte trotz E-Mail, SMS und Telefon auch in Zukunft nicht auf das traditionelle Briefe schreiben und das Öffnen von Briefumschlägen verzichten. Dabei finden sich die größten Anhänger des meist handschriftlich verfassten Worts unter den älteren Befragten. Lediglich in der Altersgruppe der 14- bis 19-Jährigen sind 54 Prozent der Meinung, es ginge auch ohne Briefe.