Agilent verkauft Chip-Sparte
Der amerikanische Elektronik- und Messgerätekonzern Agilent Technologies verkauft seine Halbleiterprodukt-Sparte und streicht 1.300 Stellen.
Die Sparte geht für 2,66 Mrd. Dollar [2,14 Mrd. Euro] an die beiden US-Investmentfirmen Kohlberg Kravis Roberts & Co. und Silver Lake Partners.
Außerdem bestätigte Agilent, ein definitives Verkaufsabkommen zum Verkauf ihrer Lumileds-Beteiligung für 950 Mio. Dollar an die Royal Philips Electronics abgeschlossen zu haben. Agilent will 2006 auch zwei andere Sparten verselbstständigen. Das Unternehmen wird sich nach Darstellung von Konzernchef Bill Sullivan auf das Messgeräte-Geschäft konzentrieren.
Agilent kündigte den Rückkauf von eigenen Aktien im Wert von vier Mrd. Dollar an. Agilent will als Teil der Umstrukturierung 1.300 Stellen streichen und 450 Mio. Dollar einsparen. Die Stellenstreichungen sollen durch Entlassungen, die Abgabe von Mitarbeitern an die ausscheidenden Sparten und durch die Nichtbesetzung frei werdender Stellen erfolgen. Die Kosten für die Restrukturierung wurden auf 200 Mio. Dollar geschätzt.
Chips für Handys und PCs
Die Halbleiter-Sparte von Agilent entwickelt und produziert Chips
für Handys, PCs und andere Anwendungen. Die Sparte beschäftigt nach
Angaben des Wall Street Journals 6800 Mitarbeiter.
Verhaltener Ausblick der Chipbranche
