IBM geht Linux praktisch an
IBM hat auf der LinuxWorld in San Francisco die - nach eigenen Angaben - größte Neuausrichtung in diesem Bereich seit der ersten großen Linux-Initiative vor fünf Jahren vorgestellt. Dabei handelt es sich um eine neue, branchenorientierte Linux-Strategie.
Entwickelt werden dabei Lösungen für vier wirtschaftlich relevante Bereiche: Optimierung der IT-Investitionen, Flexibilität im Unternehmen, Nutzung von Informationen sowie Geschäftskontinuität, Sicherheit und Compliance.
Die entsprechenden Lösungen wurden für Kunden in 17 Branchen entwickelt, darunter die Automobil-, Finanz- und Medienbranche.
IBMs neuer Hochleistungsrechner z9-Mainframe, der mit einer Milliarde Transaktionen pro Tag die doppelte Performance des Vorgängers schafft, unterstützt auch Linux und wird ab Herbst mit einem bis 54 Prozessor-Units erhältlich sein.
IBM stellt neue Server-Generation "z9" vorFirefox und Red Hat
100 Millionen Dollar wird "Big Blue" in Linux-Support für die IBM-Workplace-Software investieren. Außerdem wurde eine neue Browser-basierte Messaging-Software vorgestellt, die den Firefox-Browser unterstützt. Für den IBM Workplace Managed Client wurde ein Zugang zu Lotus Notes integriert, für Linux erscheint denmächst ein Plug-in.
Vorraussichtlich im vierten Quartal soll eine kombinierte Lösung aus IBM Workplace Services Express Version 2.5 und Red Hat Enterprise Linux zum Test zur Verfügung stehen. Damit können kleinere Unternehmen ein Portal, E-Mail, Teamräume und Instant Messaging auf einem einzigen Red-Hat-Linux-Server laufen lassen.
