KPN steigert Umsatz, verdient weniger
Der niederländische Telekommunikationskonzern KPN, der kurze Zeit auch an einer Übernahme des heimischen Mobilfunker tele.ring interessiert war, hat im zweiten Quartal beim Gewinn im Kerngeschäft weniger eingebüßt als erwartet und seine Erwartungen für das Gesamtjahr erhöht.
Die Muttergesellschaft des drittgrößten deutschen Mobilfunknetzbetreibers E-Plus teilte am Dienstag mit, der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen [Ebitda] sei von April bis Juni im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,6 Prozent auf 1,16 Mrd. Euro gefallen. Analysten hatten einen Rückgang um neun Prozent auf 1,1 Mrd. Euro erwartet.
Bemühungen des Konzerns, Marktanteil zu gewinnen, spiegelten sich in einem höheren Umsatz wider, der anders als erwartet um 1,4 Prozent auf 2,95 Mrd. Euro stieg.
Für das Gesamtjahr geht KPN nun von einem Rückgang des Ebitda im mittleren einstelligen Prozentbereich aus. Bisher hatte der Konzern Einbußen im hohen einstelligen Prozentbereich erwartet.
KPN zieht tele.ring-Gebot zurück
