Metalldetektor mit Taser-System
Reisende, vor allem in die USA, sind ja bereits an eine Vielzahl von Sicherheitskontrollen gewohnt. Doch ein neues Patent des israelischen Erfinders Amit Weisman und der US-Firma Yardeni Associates dürfte selbst abgebrühte Vielflieger beunruhigen.
Schon lange sind elektromagnetische Hand-Detektoren im Einsatz, die jegliches Metall unter der Kleidung und Spuren von Sprengstoffen aufspüren können.
Entdeckt das Gerät eine potenzielle Bombenbedrohung, soll es nach Vorstellungen von Weisman nun stillen Alarm beim Sicherheitspersonal schlagen, damit dieses das Gerät dann langsam in Richtung Hals oder Hände des Verdächtigen bewegen und einen Elektroschock auslösen kann.
Das Patent zum Nachlesen [pdf]Ein Transformator schraubt die Energie dafür auf 100 Kilovolt hoch und speist damit das integrierte so Taser-System, das via angebrachte Metallelektroden das zentrale Nervensystem der Zielperson außer Gefecht setzt.
Der Effekt ist laut dem Patentantrag "vorübergehend und reversibel". Sollte also ein unschuldiger Reisender einfach mit zu viel Metall am Körper derart niedergestreckt werden, würde er zitternd, aber unverletzt wieder zu sich kommen.
Man darf gespannt sein, wie viele Reisende sich - sollte das System im Rahmen der Terrorabwehr zum Einsatz kommen - nach dem Sicherheitscheck in embryonaler Stellung wieder finden.
