Nokia trennt sich von Identitätskontrollen
Zwei Jahre alte Sparte wieder abgestoßen
Der finnische Handy-Weltmarktführer Nokia stößt seine erst vor zwei Jahren eingerichtete Sparte für Identitätskontrollen wieder ab.
Wie Nokia am Freitag bekanntgab, wird die Einheit Identity Systems um 53 Mio. Euro an die im kalifornischen Redwood ansässige US-Firma Informatica verkauft.
Nokia gliederte Identity Systems erst im Jahr 2006 in die Unternehmensstruktur ein, nachdem der Mobiltelefonkonzern den Software-Hersteller Intellisync um 270 Mio. Euro erworben hatte.
Nicht im Kernbereich
Software-Chef Tom Furlong begründete den Wiederverkauf von Identity Systems damit, dass die Geschäftstätigkeit nicht zum Kernbereich des Konzerns gehört. Identity Systems habe "bessere Wachstumschancen" als Teil von Informatica.
(APA)
