29.07.2005

EHRENTAG

Ein dreifach Hoch den SysAdmins

Wenigstens einmal pro Jahr sollte man sie hochleben lassen: jene Menschen, die dafür sorgen, dass die Kommunikationsnetze trotzdem funktionieren, obwohl solche wie wir die User in diesen Netzen sind.

Wie aber ehrt man SysAdmins? Durch einen festen Händedruck? Eine nette E-Mail? Oder gar Küsse? Nein. SysAdmins haben erstens sensible Finger, arbeiten lieber ungeküsst und bekommen weit mehr E-Mails, als ihnen lieb ist.

Am besten lässt man sie wenigstens heute nicht merken, dass es überhaupt User gibt. Lasset uns also eine Ruhe geben, denn das haben sich die braven Admins wenigstens ein Mal pro Jahr verdient.

Die "Do-nots" für den Tag

Am heutigen "SysAdmin-Day", der zum sechsten Mal weltweit begangen wird, gilt es natürlich ganz besonders, jene "Do-nots" zu berücksichtigen, die Administratoren zur Verzweiflung treiben und vorzeitig altern lassen. Die Liste ist endlos ergänzbar:

Wenn der Rechner nicht starten sollte, den Netzstecker selbst in die Steckdose stecken, statt den SysAdmin zu holen.

Nicht schneller klicken, als man denkt.

Auch wenn das DVD-Laufwerk noch so praktisch dafür ist, sollte das Kaffeehäferl heute anderswo abgestellt werden.

Ungezogenheiten, wie fremde USB-Sticks hinten reinzustecken oder die Windows-Kiste gar mit einer Knoppix-CD zu booten, gehören sich besonders heute nicht.

"Warum haben wir eigentlich noch immer kein WLAN in der Firma?" und Ähnliches sind auch keine geeigneten Fragen.

Und: "Das Internet geht nicht" sagt man zu Systemadministratoren prinzipiell nicht.