MS-Erfolg im Personalstreit mit Google
Im Personalstreit mit Google hat Microsoft einen Erfolg errungen: Ein Richter im US-Bundesstaat Washington stoppte am Donnerstag [Ortszeit] per einstweilige Verfügung die Einstellung eines ehemaligen Microsoft-Mitarbeiters beim Konkurrenten Google.
Der Software-Konzern war vor Gericht gezogen, weil Google, Betreiber der gleichnamigen Suchmaschine, einen Ex-Microsoft-Manager zum Leiter seines neuen Forschungs- und Entwicklungszentrums in China ernannt hatte.
Nachweis vor Gericht
Der 43-jährige Kai-Fu Lee hat nach Angaben Microsofts eine
Klausel in seinem Arbeitsvertrag, die eine Beschäftigung bei einem
Konkurrenten ausschließt. Der von Bill Gates gegründeten Firma geht
es nach eigenen Angaben um den Schutz intellektuellen Eigentums. Lee
muss nun nachweisen, dass sich seine Arbeit bei Google substanziell
von der bei Microsoft unterscheidet.
Der Kampf ums Technologie-Know-howMicrosoft bereits 1998 verlassen
Er verließ den Softwarekonzern bereits 1998. Google warf Microsoft laut einem Bericht des "Wall Street Journal" vom Donnerstag im Gegenzug vor, seine Mitarbeiter einzuschüchtern, damit sie bleiben.
