Auch IBM Österreich will Stellen abbauen
Entgegen ersten Behauptungen soll es bei IBM Österreich im Zuge des weltweiten Einsparungsprogrammes doch einen umfangreicheren Mitarbeiterabbau geben.
Das berichtet zumindest die Tageszeitung "Die Presse" in ihrer Freitag-Ausgabe. Demnach sollen 200 der 2.050 Mitarbeiter gehen. Per Ende Juni hat sich IBM im laufenden Jahr bereits von 89 Mitarbeitern getrennt, so involvierte IBM-Mitarbeiter zur "Presse". Großzügige Abfertigungen, bei IBM derzeit "Separation Packages" genannt, sollen den Abschied vom Computerkonzern versüßen.
IBM-Sprecher Christian Rothmüller dementierte jedoch gegenüber der "Presse" die genannten Zahlen. Eine Reduktion der Belegschaft durch die normale Fluktuation wollte Rothmüller jedoch nicht ausschließen. Wie viele Jobs heuer reduziert werden, stünde noch nicht fest.
"Separation Packages" haufenweise in Deutschland
IBM hatte vergangene Woche angekündigt, von weltweit 329.000
Stellen 14.500 abbauen zu wollen. Etwa die Hälfte davon sollen in
Europa gestrichen werden. Vor allem Deutschland ist von den
Kürzungen betroffen. Von 27.000 Mitarbeitern in Deutschland werden
nun 2.000 statt der bisher geplanten 1.600 per "Separation Package"
abgefunden.
IBM baut weitere 400 Stellen ab
