NEC rutscht in die Verlustzone
Nach einem Umsatzeinbruch bei Handy- und Digitalchips ist der japanische Elektronikkonzern NEC im ersten Geschäftsquartal in die Verlustzone gerutscht.
Der Verlust belief sich nach Angaben vom Donnerstag auf 10,99 Milliarden Yen [80 Mio. Euro] in den drei Monaten bis Ende Juni nach einem Gewinn von 20,95 Milliarden Yen im Vorjahreszeitraum.
Für Analysten kam das schwache Ergebnis nicht überraschend: Die Halbleitersparte NEC Electronics hatte vor drei Wochen vor einem Verlust im aktuellen Quartal gewarnt und die Prognose für das Gesamtjahr zurückgenommen.
Zusätzlich zu den Problemen bei Handy- und Digitalchips hat die schleppende Nachfrage bei Handys auf dem Inlandsmarkt die Erträge geschmälert.
Bisher waren Halbleiter und Handys die Wachstumsmotoren des Konzerns.
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