Die kleinsten MP3-Player der Welt
Der Absatz von MP3-Playern boomt und die musikalischen Begleiter werden immer vielseitiger, kompakter und preiswerter.
Während die einen auf ein Musikarchiv mit möglichst großer Speicherakapazität Wert legen, zählt bei anderen nur Handlichkeit und Design.
Die MP3-Winzlinge der neuesten Generation sind zwar nicht unbedingt bedienungsfreundlich, zum Angeben sind sie aber allemal geeignet.
Denn die kleinsten Geräte sind nicht größer als eine Münze oder ein Eiswürfel und wiegen unter 20 Gramm.
56,3 Millionen verkaufte Geräte 2005
Weltweit sollen heuer 56,3 Millionen portable Player über die
Ladentische gehen, das sind 61 Prozent mehr als im Vorjahr. Zwei
Drittel entfallen dabei auf Flash-Player, die Festplatten-Geräte
sollen aber rasant aufholen.
Digitale Musikplayer weiterhin gefragtMusikwürfel mit Radio
Zu den kleinsten Geräten in der Fülle des Angebots zählt der Alleskönner DAH-1500 von MobiBlu.
Mit 2,4 Zentimeter Kantenlänge gerade einmal so groß wie ein Eiswürfel, verfügt der DAH-1500 sogar über ein OLED-Diplay, das die Informationen zu den einzelnen Titeln [ID3-Tags] anzeigt.
Der Musikkubus spielt MP3- und WMA-Dateien und wird über einen USB-1.1-Anschluss an den Computer angeschlossen.
Auch FM-Radio, Diktiergerät und Wecker sind integriert. Der Lithium-Ionen-Akku soll eine Betriebsdauer von zehn Stunden ermöglichen.
Der Winzling ist mit 512 MB [bietet Platz für etwa 130 Songs im MP3-Format] oder einem GB Speicher [Platz für ca. 260 Songs] und in sechs verschiedenen Farben für 100 bzw. 130 Dollar via Online-Shops wie Wal-Mart.com erhältlich. In Europa gibt es keinen offiziellen Vertriebspartner, auf eBay finden sich jedoch bereits Angebote.
Der DAH-1500 bei MobiBluMP3-Anhänger
BenQ startet mit dem münzgroßen Joybee 102R in der Klasse der Mikro-Player. Er misst 4,1 Zentimeter im Durchmesser bei einer Dicke von acht Millimetern und wird an einer Kette um den Hals getragen.
Der Lithium-Ionen-Akku soll auch hier eine Betriebsdauer von zehn Stunden gewährleisten, auf ein Display und ein Radio wurde bei dem 16 Gramm schweren MP3-Anhänger verzichtet.
Der Joybee von BenQ wird via USB 2.0 am Rechner beladen und spielt die Formate MP3, WMA und WAV.
Manko beim BenQ-Gerät ist die geringe Speicherkapazität von 128 bzw. 256 MB, zu Preisen von 90 und 100 Dollar etwa bei Amazon.com.
Der Joybee 102R bei BenQSchlichtes Design von iRiver
Nur knapp über der 20-Gramm-Schwelle [22 Gramm] und mit Abmessungen von 13,3 x 27,2 x 49,8 Millimetern ein weiterer Vertreter der Mikro-Liga ist der iRiver N10.
Der Stick-förmige Musikplayer verfügt über ein 19 x 13 Millimeter großes OLED-Display zur Anzeige der ID3-Tags. Via USB 1.1 können die Formate MP3, WMA und ASF aufgespielt werden.
Ein Wecker ist integriert und Sprachnotizen können aufgezeichnet werden, ein Radio fehlt jedoch. Als Spielerei lässt sich das Wiedergabetempo der Songs drosseln. Der Lithium-Ionen-Akku reicht für acht Stunden.
Der iRiver N10 ist mit Speicherkapazitäten von 128, 256, 512 MB und einem Gigabyte zu haben und kostet je nach Größe zwischen 80 und 200 Euro.
Der N10 bei iRiverDer Leichteste
Mit 14,2 Gramm der Leichteste ist der EraTech EMP-Z. Das
Schmuckstück hat einen Durchmesser von 42 mm bei einer Dicke von
zehn mm und bietet 128 MB Speicherplatz. Es wird via USB 1.1
beladen, der Li-Polymer-Akku hat eine Laufzeit von acht Stunden.
EraTech EMP-ZWinzling mit Farbdisplay
Auch der eiförmige Nachfolger EraTech EMP-Z II bringt nur 25
Gramm auf die Waage. Der Player misst 45x53x17 Millimeter, ist mit
einem 4.096-Farben-Display ausgestattet und kann Bilder mit 100 x 65
Pixeln anzeigen. Der EMP-Z II spielt das MP3-Format [unterstützt
ID3-Tags] und bietet 128 bzw. 256 MB [160 Dollar] Platz.
Der EraTech EMP-Z II
