IBM stellt neue Server-Generation "z9" vor
Insgesamt drei Jahre Entwicklungszeit und 1,2 Milliarden US-Dollar wurden in das "System z9" investiert, das den Datenaustausch zwischen Unternehmen besser unterstützen und die Datensicherheit erhöhen soll.
"Unsere Kunden sind derzeit massiv damit beschäftigt, ihre Infrastruktur den veränderten Anforderungen anzupassen", sagte IBM-Vertriebsdirektorin Martina Köderitz.
Der neue Großrechner "z9" biete eine um 30 bis 35 Prozent erhöhte Prozessorleistung und mehr Flexibilität. IBM setze weiter auf offene Standards, damit verschiedene Rechnersysteme bei den Unternehmen zusammenarbeiten können.
Auf dem milliardenschweren Markt für High-End-Server mit über 250.000 Dollar Anschaffungspreis hält IBM nach Angaben des Marktforschers IDC einen Marktanteil von etwa 39 Prozent. Den Erhebungen von Gartner zufolge belief sich der Anteil auf dem Markt für Mainframes [100.000 bis 500.000 Dollar Anschaffungspreis] im vierten Quartal 2004 auf 15 Prozent.
Details zum "z9"-System bei IBMPerformance verdoppelt
Der neue Hochleistungsrechner bietet mit einer Milliarde Transaktionen pro Tag die doppelte Performance des Vorgängers T-Rex zSeries z990.
Die reine Prozessorleistung wurde um ein Drittel erhöht. Der z9 erlaubt bis zu 6.000 "sichere Online-Handshakes" pro Sekunde.
Auch verbesserte Funktionen für die Datensicherheit standen im Vordergrund der Entwicklung. Vertrauliche Kundendaten können zum Beispiel nun nicht nur auf dem Server selbst, sondern auch auf dem Speichermedium verschlüsselt werden.
Der z9-Mainframe unterstützt fünf Betriebssysteme inklusive Linux und z/OS 1.7 und wird ab Herbst mit einem bis 54 Prozessor-Units erhältlich sein.
Neben dem neuen Mainframe wurde auch die Virtualization Engine 2.0 vorgestellt.
Die Virtualization Engine 2.0
