25.07.2005

EX-COBRA-CHEF

Überwachung kann Terror nicht stoppen

Skeptisch ist der Sicherheitsexperte und frühere Cobra-Chef Wolfgang Bachler bezüglich der vom Innenministerium geplanten Ausweitung der Videoüberwachung.

In der "ZiB2" und im "Kurier" vertrat Bachler die Auffassung, dass das keine geeignete Möglichkeit sei, den Terrorismus zu bekämpfen. Er verwies darauf, dass die aufgezeichneten Daten auch vom Personal kontrolliert werden müssten - "die Überwachungsleistung für das Personal ist enorm".

Er glaubt auch nicht, dass es machbar wäre, alle Telefongespräche und E-Mails zu analysieren.

Präventive Wirkung

Gleichzeitig betonte der Sicherheitsexperte aber auch, dass eine Video-Überwachung "nicht wertlos" sei. Es komme immer darauf an, was man damit erreichen wolle.

An den beiden öffentlichen Plätzen, wo sie derzeit in Betrieb sind [Wiener Schwedenplatz und SCS in Vösendorf], sei die Kriminalität deutlich zurückgegangen. "Die präventive Wirkung ist nicht zu unterschätzen."