Nicht alle wollen "Windows Vista"
Vor allem der Redmonder Nachbar John Wall, dem die Software- und Dienstleistungsfirma Vista gehört, zeigte sich laut "Seattle Times" nicht besonders begeistert ob der Namenswahl.
Wall prüfe derzeit, ob mit Microsofts Entscheidung die Markenrechte seiner Firma berührt werden, hieß es.
Laut Wall beanspruchen eine Reihe Firmen Markenrechte auf verschiedene Wortkombinationen mit Vista. Seine Firma besitzt etwa die Rechte an der gemeinsamen Verwendung von "Vista" und "com". Der Firma gehört auch die Domain "vista.com".
Erwartungsgemäß wird der Name auch zentrales Element der kommenden Marketingaktivitäten Microsofts, bei denen der Softwarehersteller versuchen wird, seine Kunden zu überzeugen, auf das neue Betriebsystem umzusteigen.
Nächstes Windows wird "Vista" getauftMarkenschutz für Windows Vista
Ein Microsoft-Sprecher gab an, dass die Firma den Namen aus einer Liste von Vorschlägen des Windows-Team ausgewählt hat, die alle auf den Attributen des neuen Betriebssystems basieren.
Es gehe bei Vista um die Sicht des Users auf die Welt, so Windows-Chef Neil Charney, dieser sei zentrales Element, und Vista solle ihm Klarheit bringen.
Microsoft selbst hat laut Zeitung um Markenschutz für die gemeinsame Verwendung von Windows und Vista angesucht.
Andere zeigten sich ob der Namenswahl durchaus zufrieden. Hewlett Packards Marketing-Direktor für Consumer-PCs, David Galvin, meinte gegenüber der "Seattle Times", dass der Name eine gute Wahl sei.
Die erste Beta wird laut Zeitung am 3. August an 100.000 ausgewählte Tester ausgeliefert, von deren Reaktion hänge ab, wann die zweite Beta erscheint - voraussichtlich aber gegen Ende des Jahres.
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