Telekom Austria plant Aktienrückkauf
Hauptversammlung soll grünes Licht geben
Die börsennotierte Telekom Austria [TA]plant noch heuer einen Aktienrückkauf. Wie sie am Mittwoch im Amtsblatt der "Wiener Zeitung" mitteilte, soll der Vorstand bei der ordentlichen Hauptversammlung am 20. Mai ermächtigt werden, "im gesetzlich jeweils höchstzulässigen Ausmaß ... eigene Stückaktien während einer Geltungsdauer von 18 Monaten ab dem Tag dieser Beschlussfassung zu einem niedrigsten Gegenwert von 9 Euro und einem höchsten Gegenwert von 30 Euro pro Aktie zu erwerben". Mittwochvormittag lag die TA-Aktie bei 14,18 Euro [plus 0,42 Prozent zum Vortag].
Im Oktober des Vorjahres meinte die TA noch, dass der Aktienrückkauf nach der Übernahme der weißrussischen MDC nicht vor Ende 2008 weitergehen werde. Bis dahin sollte die Nettoverschuldung wieder auf das Zweifache des operativen Ergebnisses vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen [EBITDA] zurückgehen, wenn nicht noch zusätzliche Akquisitionen dazukämen.
Wie die teilstaatliche TA weiters im Amtsblatt mitteilte, soll die HV auch die Zustimmung dazu geben, das Grundkapital durch Einziehung von bis zu 46 Millionen eigener Aktien ohne Nennwert um bis zu 100 Millionen Euro herabzusetzen.
Wie berichtet musste die TA bei ihrer Bilanz 2007 den ersten Gewinnrückgang seit sieben Jahren hinnehmen. Alleine in den ersten drei Monaten dieses Jahres war die Aktie von 19 auf 13 Euro abgesackt.
(APA)
