2007: Rückgang bei erteilten Patenten

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15.04.2008

Statistik des Österreichischen Patentamts

Das Österreichische Patentamt [ÖPA] hat am Dienstag seine Statistik für das Jahr 2007 vorgestellt. Demnach sind im vergangenen Jahr in Österreich 2.672 Erfindungen zum Patent angemeldet und 1.237 Patente erteilt worden.

Rückgang bei erteilten Patenten

Von Anmeldern mit Wohnsitz in Österreich stammen dabei 2.385 Anträge [2006: 2.358]; 1.038 Patente wurden hierzulande lebenden Anmeldern vom ÖPA erteilt [2006: 1.327]. Die Zahl der an in Österreich ansässigen Anmelder erteilten Patente ist demnach von 2006 auf 2007 stark zurückgegangen, während die Zahl der Anträge etwa gleich geblieben ist. Die Zahl der Nichtigkeitsanträge ist von 167 [2006] auf 207 [2007] gestiegen.

Da das ÖPA zu den Patentanmeldungen noch die Gebrauchsmusteranmeldungen [2007: 871] hinzuschlägt, registrierte es im vergangenen Jahr insgesamt 3.543 Erfindungsanmeldungen. Im Jahr 2006 waren noch 3.666 solcher Erfindungsanmeldungen erfolgt.

Die Zahl der Erfindungsanmeldungen von Österreichern beim Europäischen Patentamt hat sich gegenüber 2006 wieder leicht erholt. 2005 wurden dort noch 798 Anmeldungen registriert, 2006 647 Anmeldungen und 2007 711.

"Heizung, Waffen, Sprengen"

Die meisten aus Österreich beim ÖPA angemeldeten Erfindungen stammen aus dem Gebiet "Arbeitsverfahren und Transportieren" [25 Prozent], gefolgt von den Bereichen "Täglicher Lebensbedarf" [19 Prozent] und "Maschinenbau, Beleuchtung, Heizung, Waffen, Sprengen" [17 Prozent]. Das Gebiet "Physik" bringt es auf elf, die Sparte "Elektrotechnik" auf neun Prozent.