ÖIAG sieht TA-Privatisierung "erfüllt"
Auf der Privatisierungsliste der Staatsholding ÖIAG stehen derzeit nur mehr die Post und die Telekom Austria [TA].
Bei der TA sei der Verkauf der restlichen 25 Prozent und damit die Vollprivatisierung derzeit kein Thema, so ÖIAG-Vorstand Peter Michaelis im Ö1-Mittagsjournal.
Ein Verkauf über die Börse sichere nicht den geforderten österreichischen Kernaktionär und strategische Investoren seien nicht in Sicht, so Michaelis. Die im Vorjahr gescheiterte Swisscom habe zwar noch immer Interesse, habe "ihre Chance aber verspielt".
Den Privatisierungsauftrag der Regierung bei der TA sieht Michaelis erfüllt: "Ich glaube, dass wir die Privatisierung bis zu 100 Prozent weitestgehend erfüllt haben. Sollten Interessenten auftreten, werden wir die Angebote prüfen, wir glauben aber dass jetzt kein Handlungsbedarf gegeben ist."
Die Zukunft der ÖIAG liegt für Michaelis in politischer Hand. Diskutiert wird die Auflösung der ÖIAG im kommenden Jahr und ihre Umwandlung in eine Infrastruktur-Holding.
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