US-Finanzinvestor kauft Winzip
Vector Capital, ein privater Finanzinvestor, hat Winzip Computing, den Hersteller des beliebten Kompressions-Tools Winzip übernommen und will das Unternehmen auf Gewinnkurs bringen.
Winzip wurde 1991 gegründet, die Winzip-Software hat sich zum Standard für das Komprimieren von Dateien für den Versand im Netz entwickelt und wurde seither über 140 Millionen Mal heruntergeladen.
Winzip kann in einer Probeversion, die 30 Tage gültig ist, heruntergeladen, das Upgrade auf die Vollversion kostet 29 Dollar. Bisher finden sich allerdings nicht viele Nutzer, die zahlungsbereit sind. Das will Vector Capital nun ändern.
Vor zwei Jahren hatte Vector Capital für rund 97,6 Mio. Dollar Corel, bekannt durch "WordPerfect" und "CorelDraw", übernommen und wieder auf Gewinnkurs gebracht.
Winzip entlarvt Mozarts "Ghostwriter"Mehr Bezahl-Funktionen
Vector Capital will künftig auf neue Funktionen für Winzip setzen, in deren Genuss allerdings nur Bezahlkunden kommen.
Weiters werden die bisher kostenlosen Upgrades abgeschafft und auch hier wird der Nutzer zur Kasse gebeten.
Ein Marketing- und vertriebsdeal mit Suchmaschinennbeterieber Google soll das Geschäft weiter ankurbeln. Die Höhe des Verkaufspreises wurde nicht bekannt gegeben.
