Firefox' Marketing-Website gehackt
Die Marketing-Website des Open-Source-Browsers Firefox, SpreadFirefox.com, wurde vergangene Woche gehackt, wobei eventuell Tausende Userdaten preisgegeben wurden.
Wie die Mozilla Foundation nun bekannt gab, konnten die Angreifer sich bereits am Sonntag über eine Sicherheitslücke im Content Management System der Website Zugang verschaffen, das wurde jedoch erst am Dienstag bemerkt.
Die Mozilla Foundation warnte registrierte Nutzer der Website in einem E-Mail, dass die Angreifer eventuell Usernamen, Passwörter und andere Informationen wie etwa E-Mail- und Wohnadressen, Geburtsdaten und Instant-Messaging-Namen einsehen konnten. Mozilla rät nun den rund 100.000 registrierten Nutzer von SpreadFirefox.com, ihre Passwörter zu ändern.
Mittlerweile wurden die Sicherheitslücken gepatcht. Dennoch ist dieser Zwischenfall für die Mozilla Foundation, die den Firefox-Browser vor allem mit dem Argument der Sicherheit bewirbt, eine peinliche Angelegenheit.
Firefox kämpft mit SicherheitsproblemenMarktanteil steigt weiter
Die Beliebtheit von Firefox scheint unterdessen ungebrochen zu sein. Der Marktanteil des Browsers geht immer zielstrebiger auf zehn Prozent zu, wie die Web-Monitoring-Firma NetAppliance nun berichtet.
Demnach soll der Marktanteil im Juni bereits 8,71 Prozent betragen haben, während Microsofts Internet Explorer auf 86,56 Prozent zurückfiel.
Bei alternativen Browsern wie Safari [1,93], Netscape [1,55] und Opera [0,59] habe sich unterdessen nicht viel verändert. Laut NetAppliance wächst der Marktanteil von Firefox 2005 monatlich um 0,5 bis ein Prozent, womit die Zehnprozenthürde bis Jahresende ohne Probleme erreicht werden könnte.
