15.07.2005

EISENSTADT

Sieben Monate bedingt für Filmkopien

Der Verein für Antipiraterie der Film- und Videowirtschaft [VAP] vermeldet in einer Aussendung die nach eigenen Angaben bisher höchste Strafe für das unrechtmäßige Kopieren von Filmen.

Das Landesgericht Eisenstadt verurteilte einen in diesem Bereich offensichtlich kommerziell tätigen Mann heute zu sieben Monaten Freiheitsstrafe, bedingt auf zwei Jahre. Davor war er bereits zu fünf Monaten, bedingt auf drei Jahre, verurteilt worden.

Die VAP hatte den Mann im Vorjahr ausgeforscht. Bei der Durchsuchung wurden in seiner Wohnung laut Angaben über 3.000 Kopien in Form von Videokassetten, CDs und DVDs gefunden.

Der Mann bot die Filme unter anderem über die Auktions-Plattform eBay an.