Samsung leidet unter Speicherpreisen
Der Quartalsgewinn des südkoreanischen Elektronikkonzerns Samsung ist unter anderem wegen der gesunkenen Preise für Speicherchips um 46 Prozent eingebrochen.
In dem im Juni zu Ende gegangenen Quartal habe der Nettogewinn 1,69 Billionen Won [rund 1,35 Milliarden Euro] nach 3,13 Billionen Won im Vorjahreszeitraum betragen, teilte der weltgrößte Hersteller von Speicherchips und Flachbildschirmen mit.
Analysten hatten im Schnitt mit einem etwas niedrigeren Gewinn von 1,59 Billionen Won gerechnet. Der Umsatz sei auf 13,59 Billionen Won gesunken nach knapp 15 Billionen Won vor einem Jahr.
Auch der Preiseinbruch bei Flachbildschirmen machte dem Konzern zu schaffen.
Im Mobilfunktelefon-Bereich verkaufte der weltweit drittgrößte Handy-Hersteller den Angaben zufolge mit 24,4 Millionen Geräten im zweiten Quartal gut 100.000 weniger als in dem vorangegangenen Vierteljahr.
Samsung investiert in Flash-Produktion
