Powells Einmarsch ins Silicon Valley
Nach vier Jahrzehnten bei den US-Streitkräften und in der US-Politik zieht es den ehemaligen US-Außenminister Colin Powell ins Silicon Valley.
Der 68-Jährige arbeitet künftig als strategischer Berater bei einer der führenden Risiko-Kapitalgesellschaften Kleiner Perkins Caufield & Byers [KPCB].
Dabei will KPCB vor allem vom technologischem Know-How des pensionierten Vier-Sterne-Generals profitieren. Seine Schwerpunkte lägen besonders im Bereich der Telekommunikation, Internet-Suchmaschinen, im Gesundheitswesen und auf dem Energiesektor, so KPCB in einer Aussendung.
Powell weist neben seiner Tätigkeit in der US-Politik auch Erfahrung in der IT-Branche auf: Vor der Verschmelzung mit Time Warner saß er im Aufsichtsrat von AOL.
Die Mitteilung von KPCBInvestitionen in Internet-Startups
Die 1972 gegründete Risiko-Kapitalgesellschaft hat unter anderem in spätere IT-Stars wie AOL, Amazon, Google, Symantec, Verisign. Compaq und Sun Microsystems investiert.
"Diese Unternehmer haben eine Leidenschaft für klare Missionen: Sie wollen innovative und internationale Firmen gründen, welche die Welt verbessern werden", zitierte KPCB den Ex-Außenminister.
Powell werde seine Arbeit teils direkt im kalifornischen Silicon Valley, teils per Telekonferenz aus Washington DC, versehen, so KPCB weiter.
