Insider-Verfahren gegen TA eingestellt
Ziemlich genau ein Jahr ist es her, dass der Verkauf der Telekom Austria [TA] an die schweizerische Swisscom geplatzt ist.
Nun hat auch die Finanzmarktaufsicht [FMA] einen Schlussstrich unter die Causa TA-Swisscom gezogen. Wie der "Standard" berichtet, soll die Aufsichtsbehörde ihre im August des Vorjahres eingeleiteten Insideruntersuchungen im Juni eingestellt haben.
Nach dem Platzen der Verhandlungen war damals der massive Verdacht auf Insiderhandel aufgetaucht.
Kontrolliert wurden nach Angaben einer FMA-Sprecherin 50.000 Transaktionen, die Hälfte davon im Ausland. Der Verdacht des Missbrauchs von Insiderinformationen sei dabei aber nicht bestätigt worden, sagte die Sprecherin laut Bericht.
Binnen weniger Augenblicke hatten hunderttausende Aktien den Besitzer gewechselt, der Kurs des TA-Papiers war innerhalb einer einzigen Minute um 20 Prozent abgestürzt.
Finanzmarktaufsicht untersucht TA
