Standard für elektronische Rechnungen
Mit "ebInterface" wurde heute das Pilotprojekt zur elektronischen Rechnungslegung in Österreich vorgestellt.
"Mit ebInterface wurde ein XML-Rechnungsformat definiert, womit künftig auch mittelständische Unternehmen mit geringem Implementierungsaufwand Rechnungen elektronisch austauschen können", erklärt Gerhard Laga, Geschäftsführer von Austriapro, einem Verein zur Förderung des elektronischen Datenaustausches zwischen Unternehmen.
Die Version 1.0 des XML-basierten, Open-Source-Rechnungsstandards steht Östereichs Firmen kostenfrei zur Verfügung, um in vorhandene Finanzbuchhaltungs- bzw. Ressourcenplanungs-Software integriert zu werden.
An der Standardisierung waren neben der Wirtschaftskammer fünf Software-Wirfemn - BMD, datev, IGEL, Mesonic und Microsoft Österreich - beteiligt, sowie die Uni Wien und die Electronic Bill Presentment and Payment GmbH. Fünf weitere Softwarehäuser kamen mittlerweile dazu.
Um die mit dem Standard für elektronische Rechnungslegung geschaffenen Möglichkeiten direkt nutzbar zu machen, werden im Rahmen des Folgeprojekts "ebInvoice" bei ausgewählten KMUs implementiert. Unterstützt wird "ebInvoice" ebenso wie die Entwicklung von "ebInterface" durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit.
Das ebInterface von Austriapro
