Landesweites Glasfaser-Netz im Iran
Im Iran wurde nun ein landesweites Glasfaser-Netzwerk von Präsident Mohammad Khatami eingeweiht. An dem 580 Millionen Euro teuren Projekt wurde bereits seit 1995 gearbeitet.
Das 56.000 Kilometer umfassende Trans-Asia-Europe-Netzwerk [TAE] sei vergleichbar mit einer digitalen Seidenstraße, so Khatami. Sie verbinde Schanghai/China via Kasachstan, Usbekistan, Turkmenistan, Iran, Türkei, Ukraine, Polen, Rumänien, Ungarn und Österreich mit Deutschland.
Bis 2010 soll die Zahl der Telefonanschlüsse [fest wie auch mobil] im Iran von 22 Millionen auf 80 Millionen ansteigen. Die Zahl der Internet-Nutzer soll von derzeit 5,5 Millionen auf 35 Millionen wachsen. Das Land hat knapp 70 Millionen Einwohner.
Eigener Telekom-Satellit
Im Jänner unterzeichnete das Land einen 109-Mio.-Euro-Vertrag mit
Russland über die Errichtung und den Start eines Telekom-Satelliten
für den Iran.
"Wikipedia"-Infos zum IranGlasfaserkabel sind flexible Leitungen aus Quarzglas, in denen Licht kontrolliert geleitet werden kann. Glasfaserkabel kommen vor allem als Übertragungsmedium für leitungsgebundene Telekommunikationsverfahren, zur Übertragung von Energie sowie in der Messtechnik zum Einsatz.
"Wikipedia"-Infos zur Glasfaser
