Klage gegen mobilcom-Aktionäre
Gegen den Mehrheitsbeschluss der mobilcom-Anteilseigner, den ehemaligen Großaktionär France Telecom auf Schadensersatz zu verklagen, regt sich nun Widerstand auf juristischem Wege.
Wie der deutsche Mobilfunkdienstleister in einer Finanzanzeige mitteilte, ist beim Landgericht Flensburg Anfechtungsklage gegen den Beschluss eingereicht worden. Kläger ist einem Bericht der "Financial Times Deutschland" zufolge France Telecom selbst.
Laut der Finanzanzeige wurden auch gegen die anderen Tagesordnungspunkte Anfechtungs- oder Nichtigkeitsklagen erhoben.
Gegen den Willen von Vorstand und Aufsichtsrat hatten die Aktionäre des zweitgrößten deutschen Mobilfunkdienstleisters auf der Hauptversammlung im April beschlossen, wegen des Bruchs von Gesellschaftervereinbarungen 3,7 Milliarden Euro Schadensersatz von France Telecom zu verlangen.
Aus für UMTS-Projekt
Der französische Konzern hatte sich aus dem gemeinsamen
UMTS-Projekt zurückgezogen. Anfang Mai hatte France Telecom den
Großteil seiner Mobilcom-Beteiligung an den US-Finanzinvestor Texas
Pacific [TPG] verkauft und hält nur noch rund ein Prozent.
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