Frühpension für Chip-Arbeiter
Der japanische Elektronikkonzern Matsushita Electric Industrial hat in seinem Chip-Geschäft in Japan ein Programm zur vorzeitigen Pensionierung aufgelegt.
Dadurch werden erneut 1.000 Stellen bei dem Hersteller von Panasonic-Produkten wegfallen.
Ein Firmensprecher sagte am Sonntag, das Frührentnerprogramm habe vergangenen Monat in fünf Chip-Fabriken in Japan begonnen und laufe bis Mitte diesen Monats. In den betroffenen Werken seien derzeit insgesamt rund 15.000 Menschen beschäftigt.
Die Kosten für das freiwillige Programm in Höhe von 35 Milliarden Yen [263 Millionen Euro] würden mit bereits einkalkulierten Restrukturierungsaufwendungen für das laufende Geschäftsjahr gedeckt. Die Zeitung "Nihon Keizai Shimbun" berichtete, mit Hilfe des Programmes sollen tausend Stellen wegfallen. Der Sprecher wiederum betonte, es gebe noch keine Zielgröße.
Bereits 25.000 Jobs gestrichen
Matsushita hat in den vergangenen vier Jahren wegen des harten
Wettbewerbs auf dem Markt für Unterhaltungselektronik bereits mehr
als 25.000 Jobs gestrichen.
Matsushita plant Stellenstreichungen
