Männer sind schuld am Spyware-Problem
Männer sind nicht nur im Straßenverkehr die größere Gefahr als Frauen, sondern auch bei der Arbeit am PC. Der britische Sicherheitsexperte SurfControl kommt in einer aktuellen Studie zu dem Ergebnis, dass Männer ihren Firmennetzwerken eher Spyware und andere Schädlinge bescheren als Frauen.
Das kommt daher, weil männliche Mitarbeiter mehr Gebrauch von ihren Online-Möglichkeiten und externen Technologien machen, die oftmals die Quelle der Gefahr darstellen.
Ob Instant Messaging, Filesharing, Online-Games, privates Surfen, Softwaredownloads oder die Verwendung von externen Datenträgern, der männliche Anteil der 300 beobachteten Personen zeigte sich risikobereiter.
IT- und Sicherheitsbeauftragte in US-Unternehmen schätzen Spyware als das größte Sicherheitsrisiko des Jahres 2005 ein.
Spyware wird zu wenig ernst genommenPrivate Nutzung steigt
Dabei setzen die Mitarbeiter nicht nur ihre Arbeitgeber, sondern auch sich selbst einer Gefahr aus: Immer mehr nutzen nämlich ihren Arbeits-PC auch für private Zwecke.
70 Prozent der Angestellten erledigen etwa ihr Online-Banking aus dem Büro. 65 Prozent haben auf dem Arbeitsplatz sensible persönliche Daten gespeichert - das betrifft Männer wie Frauen.
Obwohl aber die Gefahren durchaus von den Nutzern selber ausgehen, sehen die Autoren der Studie die Hauptschuld bei den Firmen, die ihre Netzwerke nicht genügend absichern, keine klaren Nutzungsregeln erstellen und damit "russisches Roulette" spielen.
