01.07.2005

STUDIE

Technikprobleme bringen Nutzer in Rage

Denn der Ärger mit der Technik artet nicht selten in Zornausbrüchen aus. Gründe dafür gibt es genug: Laut einer Erhebung des britischen Service-Spezialisten Tertio SMS können etwa 23 Prozent der britischen Nutzer zumindest ein Mal in der Woche nicht ins Netz oder werden beim Mobiltelefonieren unterbrochen.

Zehn Prozent der Nutzer sehen sich sogar jeden Tag mit technischen Problemen konfrontiert.

Tatsache ist, dass in den Augen der Kunden immer die Anbieter an den technischen Problemen schuld sind. So gibt die Hälfte der Konsumenten den Providern die Schuld an allfälligen technischen Schwierigkeiten, ganz gleich ob sie nun wirklich dafür verantwortlich sind oder nicht.

Betreiberwechsel als letzter Schritt

"Unsere Studie ist ein Alarmruf für die Betreiber", kommentierte Tertio-SMS-Chef Alan Greenberg die Ergebnisse der Erhebung.

Generell erwarten mehr als drei Viertel der Befragten, dass die Technologie ohne Probleme zur Verfügung steht, wenn sie benötigt wird.

Besonders Jugendliche und junge Erwachsene tragen technische Fehler den Anbietern sehr stark nach: "Der 'Techno-Zorn' ist unter jungen Leuten am stärksten ausgeprägt. 85 Prozent der 18- bis 24-Jährigen sind mit der Service-Qualität der Provider extrem unzufrieden."

Ein Problem sei auch, dass auf jeden User, der sich beklagt, mehrere kommen, die ihre Unzufriedenheit vorerst nicht artikulieren. "Diese schlucken ihren Ärger hinunter, bis sie immer unzufriedener werden und den Anbieter wechseln", so Greenberg.