IBMs Cell für Röntgen, Radar, Seismologie
Mercury Computer Systems hat heute bekannt gegeben, dass zusammen mit IBM neue Rechnersysteme mit integriertem Cell-Prozessor entwickelt werden. Die Cell-basierten Computersysteme werden sich besonders für datenintensive Anwendungen eignen, etwa in der Luftfahrt, bei der Aufarbeitung von seismischen Daten und der Telekommunikation.
Mercury ist damit das erste Unternehmen außerhalb der Spielekonsolen-Branche, das den leistungsstarken Cell-Chip in seine Computersysteme integrieren wird.
Der Cell-Prozessor, der in Zusammenarbeit von IBM, Toshiba und Sony entwickelt wurde, hat ein neues Chipdesign, das eine Peak Performance von bis zu 200 Gigaflops [das sind 200 Milliarden Fließkomma-Rechnungen pro Sekunde] hat.
Der Quellcode von Cell wird Software- und Hardware-Entwicklern zur freien Verfügung gestellt werden. Auf dieser Basis könnten andere Unternehmen weitere Anwendungen für Cell entwickeln, ohne eine Geheimhaltungsverpflichtung einzugehen, hieß es. Damit will IBM die breite Nutzung des Chips forcieren.
IBM legt Cell-Prozessor offenRechenintensiv und anspruchsvoll
Die neuen Systeme werden für eine verbesserte Performance bei rechenintensiven und grafisch anspruchsvollen Anwendungen entwickelt.
Einsatzbereiche sind datenintensive Anwendungen wie Radarsysteme, Kernspintomografie und digitale Röntgenstrahlung. Da in diesen Bereichen die Fähigkeiten der Sensoren gestiegen sind, sind auch die Anforderungen an Systeme gewachsen, diese Daten auszuwerten und darzustellen.
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