26.06.2005

LUCASFILM

Neues Hauptquartier für Sternenkrieger

Dem neuen Hauptquartier von Lucasfilm, das am Samstag mit viel Trara im Stadtteil Presidio von San Francisco bezogen wurde, mangelt es nicht an technischen Superlativen.

Es beginnt damit, dass das Letterman Digital Arts Center eine Art Hochsicherheitstrakt darstellt, wofür eigene ID-Cards ausgegeben wurden, die den Standards der Flughafen-Hochsicherheitszonen entsprechen.

300 Knoten für das Zehn-Gigabyte-Netz

Auf dem gesamten Areal ist das virtuelle Studio verfügbar, ein imaginärer Raum, in dem visuelle Künstler, Regisseure, Spielentwickler usw. zusammen digital produzieren werden, egal wo sie gerade physisch sind.

Die dafür nötige Bandbreite ist nur mit Gasfaser zu haben, von der es 1.000 Kilometer auf dem Campus gibt. Insgesamt stehen 300 Stück Zehn-Gigabyte-Knoten zur Verfügung, an denen alle Grafik-Produktionsmaschinen direkt hängen. Für das höchst aufwendige Rendern der Bilder wurde eine zentrale Serverfarm eingerichtet

Sowohl die Büros von Lucasfilm mitsamt dem angeschlossenen Lizenzenhandel wie auch die Tochterfirma für Spezialeffekte Industrial Light & Magic sowie die Spieleentwickler LucasArts werden auf den Campus ziehen. Die Drehorte Big Ranch, Skywalker Ranch usw. bleiben erhalten.

Dieser Campus und die darin enthaltene Technologie bedeuten, dass dem kreativen Prozess immer weniger Hürden entgegenstehen, meinte Dennis Muren lakonisch, der für Industrial Light & Magic bereits sechs Oscars für den besten Spezialeffekt gewonnen hat.