6.500 Euro für Tauschbörsen-Nutzung
Anfang Juni bekam eine Wiener Familie ein Schreiben von der Rechtsvertretung der "LSG - Wahrnehmung von Leistungsschutzrechten GesmbH" mit einer Forderung von 6.500 Euro.
Die 19-jährige Tochter hatte über die Internet-Tauschbörse KaZaA zahlreiche Musikstücke herunter geladen und auch den anderen Usern zur Verfügung gestellt.
Die beachtliche Summe wurde für die insgesamt 2.886 auf dem Rechner der Familie gefundenen Musikdateien eingefordert.
In KaZaA herunter geladenen Songs werden, sofern nicht bewusst abgedreht, automatisch auch den anderen Usern zum Download angeboten - der jungen Frau war das offensichtlich nicht bewusst.
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