"Raubkopierer" aus der Xerox-Ära
Die deutschen Schulbuchverleger haben angekündigt, verstärkt gegen das Raubkopieren Front zu machen. Verschärft werden die Verfolgung und Bestrafung besonders eklatanter Verstöße, dazu werden auch Abmahnvereine eingeschaltet.
Immer öfter würden Bildungsmedien kopiert und im Internet und in Copy-Shops zum Verkauf angeboten.
Copy-Shops wurden deshalb genannt, da es sich zur Abwechslung einmal um "Raubkopieren" auf der Printebene handelt, ein Delikt, das mit den großen Xerox-Maschinen vor zwei Jahrzehnten in die Gesellschaft eingezogen ist.
Die deutschen Schulbuchverlage kontrollieren nach dem Verkauf des ÖBV einen Großteil des österreichischen Markts. Wenigstens bis vor wenigen Jahren erhielten österreichische Autoren für den Abdruck ihrer Texte in Schul- und Lehrbüchern prinzipiell nur die Ehre, aber kein Honorar.
