Grid Computing an der Uni Wien
An der seit letzten Herbst bestehenden Fakultät für Informatik der Universität Wien leitet mit Heinz Stockinger ein ehemaliger Mitarbeiter des europäischen Forschungszentrums CERN das "Research Lab - Computational Technologies and Applications", das im Bereich Grid Computing forscht.
Vor allem für wissenschaftliche Zwecke, aber auch für Firmen laufen weltweit bereits Grid-Anwendungen.
Bis auch private User in den Genuss von Grid-Kapazitäten kommen werden, wird schon noch einige Zeit vergehen, wenigstens fünf Jahre, so Stockinger.
Neben dem Austausch von Rechner-Ressourcen arbeiten Experten in den Bereichen Data-Grid oder Semantic-Grid an Möglichkeiten, wie auch Speicher und Datenbanken weltweit vernetzt werden können.
Fakultät für InformatikBezüglich der Sicherheit gibt es laut Stockinger derzeit relativ wenig Probleme in GRID-Netzen, da einerseits die Zahl der User überschaubar ist und vor allem die wenig anfälligen Betriebssysteme Unix oder Linux eingesetzt werden. Auch müssen sich Benutzer über eine eigene Zertifizierung, den GRID-Pass, anmelden.
Mit Zunahme der Anwendungen und User wird das Thema Hacker, Cracker und Viren sicher auch hier eine Herausforderung, ist der Experte überzeugt.
