17.06.2005

BREITBAND

Inode und die TA sind wieder gut

Inode, Österreichs führender alternativer Breitband-Provider, und die Telekom Austria haben ihren jahrelangen Streit außerbehördlich beigelgt.

Das von Inode eingebrachte TKK-Verfahren wird damit gesamt zurückgezogen. Die erzielten Kompromisse betreffen die monatlichen Miete für die Mitnutzung der Wählämter, die Entgelte für Herstellung und Umschaltung sowie bei der Miete für die Teilnehmeranschlussleitung. "Letztendlich hat die Telekom Austria sich zu Verhandlungen und Kompromissen bereit erklärt", sagte Michael Gredenberg, Geschäftsführer von Inode.

"Das eigentliche Problem ist dadurch nicht gelöst. Die Entbündelung muss insgesamt einfacher und billiger werden. Die jetzt gemachten Zugeständnisse der Telekom Austria sind hierbei nur ein kleiner Teil", sagte Kurt Einzinger, Generalsekretär der Assoziation österreichischer Internet-Provider [ISPA].