AMD denkt an dritte Chipfabrik in Dresden
Der Chiphersteller Advanced Micro Devices [AMD] erwägt laut einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" [Mittwoch-Ausgabe] den Bau einer dritten Fabrik in Dresden.
Damit könnte der US-Konzern erneut 2,5 Milliarden Euro investieren und 1.000 neue Arbeitsplätze schaffen. AMD-Vorstandsvorsitzender Hector Ruiz sagte der Zeitung, dass sich der Konzern "bis zum Sommer nächsten Jahres" für einen Standort entscheiden wolle. 2008 werde "sehr wahrscheinlich" ein neues Werk gebraucht.
Nach Angaben der sächsischen Landesregierung spreche viel dafür, "dass es auf Dresden hinausläuft", so der Bericht weiter. Es habe Gespräche mit AMD gegeben.
Von der sächsischen Staatskanzlei wurden die Gespräche offiziell bisher nicht bestätigt.
Die zweite Dresdner AMD-Fabrik wird laut Ruiz demnächst fertig. "Wir sind sogar ein bisschen schneller als ursprünglich geplant", so Ruiz. Mit Beginn nächsten Jahres würden aus der Chipfabrik die ersten Produkte ausgeliefert. In das Werk wurden 2,5 Milliarden Euro investiert.
AMD gibt positiven AusblickSteigende Nachfrage
Eine AMD-Sprecherin sagte, AMD müsse bei steigender Marktnachfrage die Kapazität ausweiten. Das Unternehmen gehe derzeit von einer weiter steigenden Nachfrage aus und wolle zugleich seinen weltweiten Marktanteil von derzeit knapp 20 Prozent bei Microsoft-kompatiblen Prozessoren stetig weiter ausbauen.
