Osram eröffnet neues LED-Werk
Leuchtdioden als "Licht der Zukunft"
Die Siemens-Konzerntochter Osram hat am Freitag in Regensburg die nach eigenen Angaben weltweit modernste Chipfabrik für Leuchtdioden [LED] offiziell eröffnet.
Das Unternehmen investierte in den vergangenen sieben Jahren einen dreistelligen Euro-Millionenbetrag in die Fabrik, genaue Zahlen wurden nicht genannt. "LEDs sind das Licht der Zukunft", sagte Osram-Chef Martin Goetzeler.
LEDs für Autos, Handys, TV-Geräte
LEDs [Light Emitting Diodes] werden beispielsweise in Autos, Mobiltelefonen, modernen Fernsehern und zur Beleuchtung von Gewerbeimmobilien eingesetzt. In Zukunft soll die Technik auch für Privathaushalte erschwinglich werden. Darüber hinaus werden die Spezialchips zur Herstellung von Lasern für die Materialbearbeitung und für medizinische Zwecke verwendet.
Die Osram-Sparte erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2007 rund 520 Mio. Euro Umsatz. Davon wurden nach Unternehmensangaben rund 13 Prozent in Forschung und Entwicklung investiert. Die Siemens-Tochter hält etwa 3.000 Patente.
Die Siemens-Halbleitersparte wurde 1999 in Infineon und die auf Lichttechnik spezialisierte Osram Opto Semiconductors GmbH aufgeteilt. Osram hat insgesamt 4.000 Mitarbeiter, davon rund 1.500 am Firmensitz in Regensburg. Weitere Standorte sind Penang in Malaysia und Santa Clara [USA].
(APA | dpa)
